Wozu ein Lila-Pudel-Blog?
die Frage wird oft gestellt: Was ist ein lila Pudel?
Ein lila Pudel ist ein männliches Wesen, welches sich dem Feminismus andient, ohne dessen Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit zu überprüfen. Lila Pudel lieben es, Frauen über sich selbst zu stellen. Angst vor mangelnder Zuwendung, Geltungssucht, sinnfreies Karrierestreben treiben ihn hoffnungslos in einen Opportunismus, der auch dann noch buckeln lässt, wenn ihn Frauen demütigen, ihn dressieren. Er kniet gern vor Frauen nieder, wenn er sich Vorteile davon verspricht und überläßt ihnen jede Definitionshoheit. Ein lila Pudel zweifelt selten an Forderungen, die Frauen an ihn richten und übt sich in missionarischem Eifer: Seht Männer - werdet wie ich.
Den Anstoß zur bereits bestehenden Liste (und damit diesem Blog) verdanken wir dem Oberkellner, der bei femdisk eine Fleißarbeit vorstellte. Noch ist die Diskussion, wer denn nun als lila Pudel zu gelten hat, nicht abgeschlossen. Dennoch soll hier schon jetzt die Möglichkeit geboten werden, Herren, die sich dem Feminismus andienen, im Gedächtnis zu behalten.
Der Lila-Pudel-Blog sammelt daher Aussagen, Lebensbeschreibungen, Artikel und Interviews von und mit lila Pudeln um feministische Denkweisen von Männern (und damit den Verrat am eigenen Geschlecht) dokumentieren zu können.
Sonntag, 2. August 2009
Der Dalai Lama zur Quote
Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, plädiert dafür, mehr hohe Positionen mit Frauen zu besetzen. „Frauen haben mehr Mitgefühl und können den Schmerz anderer Menschen schneller und besser erkennen als Männer. Das ist eine wichtige Eigenschaft“, sagte der 74-jährige Buddhist der „Bild am Sonntag“.
„Frauen sollten deshalb viel häufiger in wichtige Entscheidungen eingebunden werden und wichtige Ämter bekleiden. Zum Beispiel als Kanzlerin. Aber da ist Deutschland ja vorbildlich“, sagte der Mönch, der von seinen Glaubensgenossen als Inkarnation des Buddhas des Mitgefühls, Avalokiteshvara, betrachtet wird.
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Samstag, 1. August 2009
Nils Wiechmann und die Gleichstellung
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.. es steht jeder "benachteiligten Frau" frei, einen "typischen Männerberuf" zu ergreifen. Ach so - da gibt es ja diese ominöse "gläserne Decke", an der sich diese Frauen dauernd blutige Schrammen holen...
Michael J. Weichert zur Gleichstellung
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Arndt Klocke und die Hälfte der Macht
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... die Urheber des ursprünglichen Zitats durften noch miterleben, wie ihr "Lebenswerk" den Bach runterging. Mal gucken, ob den Grünen das auch blüht...
Nochmal Jerzy Montag zur Gleichstellung
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... warum muß etwas "gleich gestellt" werden, das nicht gleich ist? Er sagt es doch selber. Was lernen wir daraus? Widersprich nie einem lila Pudel. Warte einen Moment, dann tut er es selbst...
Gleichstellung muß "sich lohnen"
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... die Aussage, daß sich "etwas lohnen" muß für jemanden, kenne ich bisher nur von Frauen. O.k. - und von lila Pudeln...
Robert Habeck, die Geschlechterpolitik und die Lohnschere
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Dr. Matthias Güldner zur Gleichstellung
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... auf der Homepage kann man von dieser "Maxime" jedoch nichts nachlesen...
Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf zur Gleichstellung in der Landwirtschaft
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Kommentar: hoffentlich hat die "gleichberechtigte Vorsitzende" auch fachlich genug Ahnung...
Hans-Josef Fell zur Gleichstellung
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Christoph Erdmenger und weibliche Führungsqualitäten
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Sepp Dürr zur Frauenquote
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Winfried Kretschmann zur Gleichstellung
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Volker Beck und der Bogen vom Feminismus zur Homosexualität
Schwule."
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Tarek al-Wazir und die Gleichberechtigung
oder eigenständig ein Konto eröffnen wollen. Noch immer aber verdienen Frauen in Deutschland deutlich weniger als Männer. Es darf keine fünfzig Jahre mehr dauern, bis wir das geändert haben! Frohes Gelingen!"
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Malte Spitz zur Gleichstellung
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Gerhard Schick (Die Grünen) zur Genderpolitik
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Cem Özdemir und die Gleichstellung
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Jerzy Montag zu "Frauen in der Justiz"
Die Bundesrichter-Wahl am 14.05.2009 war skandalös. Sie zeigte sehr deutlich, dass es in der deutschen Justiz keine Gleichheit der Geschlechter gibt. Die angestrebte Frauenförderung bei den Bundesgerichten und der Einsatz für mehr Frauen in Führungspositionen ist nur ein Lippenbekenntnis. Zum Bundesgerichtshof wurden 13 Männer und eine Frau gewählt, zum Bundesarbeitsgericht fünf Männer und eine Frau, zum Bundesfinanzhof vier Männer und eine Frau und zum Bundesverwaltungsgericht drei Männer und eine Frau. Lediglich zum Bundessozialgericht wählte der Bundesrichterwahlausschuss zwei Männer und zwei Frauen. Dabei standen gleich gut qualifizierte Kandidatinnen sehr wohl zur Verfügung.
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Ernst Rietschel und die Chancengleichheit
Weiterhin hat die DFG zahlreiche individuelle Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit, insbesondere zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere geschaffen. Dies sind beispielsweise
- Anrechnung von Mutterschutz- und Elternzeit auf Antragsfristen, die auf einen bestimmten Punkt im Verlauf einer wissenschaftlichen Karriere Bezug nehmen (beispielsweise Promotion)
- Berücksichtigung individueller Lebensumstände (beispielsweise verminderte Publikationsleistung wegen Mutterschutz und Elternzeit) bei der Beurteilung der bisherigen wissenschaftlichen Leistung
- Projektunterstützungsmöglichkeiten bei familienbedingten Ausfällen in Projekten, insbesondere wegen Inanspruchnahme von Mutterschutz und Elternzeit
Weiterhin müssen die Möglichkeiten von Männern und Frauen, Familie und wissenschaftliche Karriere miteinander zu vereinbaren, deutlich verbessert werden. Für die meisten Wissenschaftlerinnen stellt sich genau in ihrer wissenschaftlichen Qualifizierungsphase altersbedingt die Frage der Familiengründung. Aber auch junge Wissenschaftler sind oft in einem frühen Stadium ihrer Karriere mit Fragen der Familiengründung und ihrem Rollenverständnis als Partner oder Vater konfrontiert. Die DFG setzt sich nachdrücklich für einen Wissenschaftsbetrieb ein, der eine Entscheidung „Karriere oder Kinder“ weder von Männern noch von Frauen verlangt. Vielmehr soll es jeder Person möglich sein, neben der Verfolgung einer wissenschaftlichen Karriere eine Familie zu gründen und angemessen zu betreuen. Hier gilt es auch, althergebrachten geschlechtsspezifischen Rollenverständnissen und Vorurteilen entgegenzutreten. Die Erfahrung zeigt, dass männliche Forscher seltener die Vereinbarung von Familiengründung und wissenschaftlicher Karriere als unüberwindbares Problem wahrnehmen. Dasselbe muss auch für Frauen gelten, die neben einer Karriere als Forscherin eine Familie gründen möchten.
Neben einem gesellschaftlich leider immer noch vorhandenen spezifischen Rollenverständnis für die von Mann und Frau bei Familiengründung zu übernehmenden Rollen sind auch die im Alltag praktisch erforderlichen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere nicht optimal. Insbesondere sind in Deutschland die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schon während üblicher voller Arbeitszeiten (35 bis 40 Stunden pro Woche) im Regelfall bei weitem nicht ausreichend, um den Zeitraum der Berufstätigkeit von Eltern vollständig abzudecken.
Zu dieser schwierigen gesellschaftlichen Grundsituation kommen im Wissenschaftsbetrieb insbesondere die folgenden erschwerenden Faktoren hinzu: unregelmäßige Arbeitszeiten, Erforderlichkeit von Auslandsaufenthalten oder häufigen innerdeutschen Ortswechseln (verbunden mit dem Verlust privater Kinderbetreuungsressourcen), mehrtägige Abwesenheiten wegen Konferenz- oder Tagungsbesuchen, Erfordernis häufiger langfristiger Abwesenheiten bei Feldforschung. Insbesondere für Personen mit ebenfalls karriereorientierter Partnerin oder ebenfalls karriereorientiertem Partner sowie für Alleinerziehende ist die Vereinbarkeit von Kindererziehung und wissenschaftlicher Karriere daher besonders schwer.
Alles abzurufen unter www.dfg.de